Ein Zuhause für Gastwissenschaftler

Uni Campus, Juni 2011.
Der Verbund der Internationalen Begegnungszentren der Wissenschaften (IBZ) und hochschulnahen Gästehäuser in Deutschland hielt im September in Frankfurt seine zweite bundesweite Tagung ab. Sie fand in der Cahn-Villa statt, einem Gästehaus der Goethe-Universität, und wurde von einem Organisationsteam der Gästehäuser der Universitäten Frankfurt, Mainz und Darmstadt vorbereitet.
Auf der Tagesordnung des Treffens standen Fragen der Betreuung und des Serviceangebots für internationale Gäste. So ging es um die Ausstattung der Häuser und das Angebot an kulturellen Programmen. Ein weiterer Tagungsblock widmete sich dem Management der Begegnungszentren, unter anderem Instandhaltungsfragen und Fragen der Kostenkontrolle. Darüber hinaus wurden Themen wie der weitere Ausbau des Verbundes und Marketingfragen diskutiert. Der IBZ-Verbund wurde 2010 in Potsdam als Interessengemeinschaft gegründet. Humboldt-Stiftung zurück, die in der Einrichtung solcher Häuser einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes Deutschland sieht – und das bereits seit den 1950er-Jahren.

Unter dem Motto „Zuhause in der Welt – eine Heimat für Wissenschaftler” will er die Internationalen Begegnungszentren vernetzen, sie als Marke etablieren und einen hohen Standard bei der Unterbringung und Betreuung internationaler Gäste sichern. Die Umsetzung des IBZ-Konzeptes geht auf eine Initiative der Alexander-von-Gastwissenschaftler an der Goethe-Universität können bis zu einem Jahr lang in zwei Gästehäusern in Frankfurt wohnen. Die Stiftung zur Förderung der internationalen wissenschaftlichen Beziehungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität unterhält zwei repräsentative Villen mit insgesamt 22 unterschiedlich großen Apartments: Die Muthesius-Villa in der Ditmarstraße, um 1932 errichtet vom Architekten Hermann Muthesius, und die Cahn-Villa in der Frauenlobstraße, erbaut 1928/29 durch den Architekten Willi Cahn. Die Gästehäuser liegen – miteinander verbunden durch den Stiftungspark – in unmittelbarer Nähe der Goethe-Universität. Sie dienen der Förderung der Gemeinschaft der Gastwissenschaftler und ihres Kennenlernens der Region. Darüber hinaus bieten sie Raum für universitäre und außeruniversitäre Veranstaltungen.
Maria Reinhardt

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